Hallo meine Lieben,
unter einem meiner letzten Beiträge hatte ich euch gebeten, mir Ideen für Beiträge zu schicken. Eine davon war euch mal zu erzählen, wie ich zum Reitsport gekommen bin. Und das hier ist die Geschichte dahinter:

Der Reitsport und die Pferde begeistern mich schon, seit dem ich denken kann. Woher das kommt? Das muss bestimmt in der Familie liegen, denn mein Vater war auch so. Er hatte lange vor meiner Zeit auch ein eigenes Pferd. Tatsächlich habe ich dieses auch mal kennenlernen dürfen: ein großer, wunderschöner Wallach mit einer großen Blesse -also ein ziemlich bunter, vielseitig begabter Fuchs. Lamborghini, kurz: Lambo hieß der Große. Ich kann mich nur noch ganz schwer daran erinnern, wie er aussah, aber wir haben noch ein paar Fotos von ihm daheim. Eines davon hängt sogar in meinem Zimmer, so als kleiner Erinnerung, woher die Passion überhaupt stammt. Auch als kleines Kind habe ich Events wie Ponyreiten, Pferde besuchen und Tag der offenen Tür in sämtlichen Reitvereinen miterlebt. Egal wo Turniere, Pferde und co. waren: klein Sophie wollte dort immer hin – und einer war stets immer dabei: mein Papa.

An meinem 8. Geburtstag war es dann endlich soweit: meine erste Reitstunde. Dieses Geschenk hatte mein Leben verändert. Ab diesem Tag hatte ich erst einmal die Woche Reitstunde und dann wurde das immer mehr. „Das Leben auf dem Ponyhof“ hatte mich früh schon gelehrt, selbstständig zu sein. Irgendwann kamen dann auch zwei Pflegepferde dazu. Das erste war Jule, eine tolle Haflinger-Mix Stute. Sie war sehr sensibel was ihre Reiter anging und im Sattel hatten wir beide nicht so wirklich harmoniert. Da sie kein einfaches Pferd war, und ich nach wie vor Anfänger, entschieden wir uns gemeinsam auf eine Beziehung „am Boden“. Mit der Zeit kam dann das zweite Pferd dazu. Casanova, ein wunderschöner Rappe. Groß, schön gebaut und einfach nur ein Traum. Er war wohl das Pferd, dass mir wieder das Vertrauen gegeben hatte. Ein sanfter Riese.

Mit der Zeit kam es dann immer mehr zu dem Gedanken, wie es wohl mit einem eigenen Pferd wäre. Ein Pferd nur für mich. Der Traum aller Mädchen. 5 Jahre nach meiner ersten Reitstunde ging es dann auf die Suche. Ein braves, schönes und ausgebildetes Dressurpferd sollte es werden: doch dann kam Catino.
Mein Catino besitzt viele von diesen Eigenschaften: er ist super brav, wunderschön, ein Herz auf vier Beinen, aber eins ist er nicht: ein Dressurpferd. Ach und der Fakt, dass er 5 und kaum ausgebildet war, den darf man natürlich auch nicht vergessen. So begann unsere gemeinsame Reise!

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