Hallo meine Lieben,

da mein Beitrag 10+1 Dinge, die Man(n) über die Pferdefrau wissen muss  so gut bei euch ankam, habe ich mal wieder einen weiteren Beitrag für euch, der sich auch mit einem Thema befasst, das oft aufkommt ‘was war nochmal …’ In diesem Post, erkläre ich euch einige Dinge, die zum Reitsport gehören für Nichtreiter.

 

Schabracke: Eine Schabracke ist eine Sattelunterlage. Diese liegt wie der Begriff “Sattelunterlage” schon sagt unter dem Sattel. Nicht zu verwechseln mit der Satteldecke. Was der Unterschied der beiden Sattelunterlagen ist, zeige ich euch anhand eines Bildes. Schabracken sind meist die Dinge, die eine Pferdeverrückte sammelt und das in Massen. Es gibt sie in allen möglichen Ausführungen sei es mit oder ohne Strass, mit verschieden Kordeln oder doch ganz schlicht.

Bandagen: Bandagen sind die Dinger am Pferdebein, die meist auf die Schabracke abgestimmt sind. Die Modebewussten Reiter machen das nämlich so. Sie bestehen meistens aus Fleece. Es gibt aber auch welche aus Nylon und anderen Stoffen. Bandagen dienen als Schutz für Fesselgelenk und Rohrbein. Die Bandagen dürfen einerseits nicht zu eng gewickelt werden, da sie sonst die Blutzufuhr der Beine beeinträchtigen, aber auch nicht zu locker, da sie sich in diesem Fall leicht lösen und zu einem Verletzungsrisiko für Pferd und Reiter werden können. Sie werden meistens mit einem Klettverschluss zu gemacht und sehen natürlich edler aus als die Gamaschen. Gerade in der Dressur werden diese gerne verwendet, da es einfach auch viel schöner aussieht, wenn Schabracke und Bandage zusammen passen.

Gamaschen: Sind die Dinger um die Füße, die meistens hart sind. Diese sind zum Schutz der Beine, Sehnen und co da und sind gerade bei etwas tollpatschigen Pferden vom Vorteil. Zusätzlich stützen die Gamaschen das Pferdebein, wodurch die Gefahr des Umknickens und somit folgenden Sehnen-, Knorpel- und Knochenschäden verringert wird.

Longieren: kurz und knapp für Nichtreiter erklärt: Das Pferd läuft um den Reiter an einem Seil (das Longe genannt wird) herum und wird so bewegt. Longieren wird häufig in der Ausbildung junger Pferde angewandt. Beim bereits ausgebildeten Tier wird es zur Gymnastizierung, zur Lockerung der Muskulatur oder auch nach längeren Stehzeiten eingesetzt, um dem Pferd wieder Kondition anzutrainieren, ohne es mit dem Gewicht des Reiters zu belasten. Wichtig sind regelmäßige Handwechsel, damit das Pferd nicht einseitig belastet wird.

Halfter: Das Halfter ist das Ding, was das Pferd beim Putzen, Spazieren und ähnlichen trägt. Es ist ein ledernes oder baumwollenes Kopfzeug ohne Gebiss. Halfter werden auch gerne in Massen gekauft, also der modebewusste Reiter wird diese in Massen zumindest haben.

Peitsche/Gerte: Zunächst einmal: eine Gerte ist etwas anderes als eine Peitsche! Die, die Nichtreiter sind bezeichnen auch die Gerten als Peitsche. Gerten sind aber ‘zum Reiten’ die Peitschen eher ‘zum Longieren, rennenlassen etc. und co. Also merke: die Gerte ist einfach eine kurze Peitsche, die beim Reiten meist verwendet wird.

Blesse: Die Blesse ist der weiße Strich oder Punkt oder whatever auf dem Kopf des Pferdes. Sie wird in verschiedene Formen unterschieden, aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Merkt euch einfach “wenn das Pferd einen weißen Strich, Punkt, Stern etc. auf dem Kopf hat, hat das Pferd eine Blesse”

Rittigkeit: “Als rittig wird ein Pferd bezeichnet, das willig auf die Hilfen des Reiters reagiert.” Auch diese Information ist für viele Nichtreiter immer noch eine komische Definition. Deswegen auch noch mal anders erklärt. Als rittig wird ein Pferd beschrieben, das das macht, was der Reiter da oben verlangt. Es gibt bestimmt kein Pferd das 100% rittig ist, da jedes Pferd einen eigenen Kopf hat.

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