Hallo ihr Lieben,

heute kommt mal wieder ein neuer Post und zwar handelt dieser über den Kappzaum und die Arbeit mit dem Kappzaum. Wie viele von euch sicherlich schon auf Facebook gesehen haben, habe ich mit Catino nun begonnen am Kappzaum zu arbeiten. Ich finde es immer gut, mal neue Dinge auszuprobieren und zu kombinieren. Schon länger war es mein Wunsch „mehr von unten“ zu arbeiten und so kam es dazu, dass wir angefangen haben mit dem Kappzaum zu arbeiten. Ich kannte zwar schon einige, die das machen – hab es mich aber nie selbst getraut und wollte deshalb erstmal jemanden, der sich damit auskennt und mir Tipps geben kann und Aufgaben, die ich abarbeiten kann bzw. mit Catino üben kann, damit wir weiter kommen.

Mein Ziel ist es durch die Arbeit mit dem Kappzaum Catino im Genick zu Lösen und kleine Blockaden zu beheben, bzw ihn einfach auch zu gymnastizieren.

Der Kappzaum fördert eine gesunderhaltende Arbeit und die Genickstellung. Er bietet den Vorteil, dass man ohne im Mund rumzuzerren das Pferd hochwertig gymnastiziern kann und ausbilden und arbeiten kann. Diese Arbeit wird vor allem auch bei den Hengsten der Spanischen Hofreitschule seit vielen Jahren geschätzt und vollbracht. Man kann den Kappzaum sehr vielseitig einsetzen. Sei es die Longe, Doppellonge, Langzügelarbeit oder die klassische Handarbeit. Auch beim Reiten kann er eingesetzt werden.  Am Anfang wird er gerne zum Longieren eingesetzt aber auch die Stellung und Biegung an der Hand werden oft zu Beginn berücksichtigt. Gerade junge Pferde lernen sich auszubalancieren und auf einem Kreis zu gehen – sich zu biegen und zu stellen. Man kann aber auch ältere Pferde damit aufbauen, die Muskulatur stärken und ausbilden – ohne dafür im Sattel sitzen zu müssen. Fortgeschrittene Pferde können am Kappzaum auch Seitengänge aller Art, Handwechsel und auch versammelnde und hohe Lektionen wie Piaffe und Passage erlernen.

Für mich ist der Kappzaum eine sehr gute Alternative und gut für ein abwechslungsreiches Programm. Er ist auch immer mehr im „kommen“, da man jetzt langsam versucht wieder zur ursprünglichen Ausbildung zurückzugreifen. Ich erhoffe mir davon nicht nur, dass mein Pferd sich verbessert, sondern möchte mich auch weiterbilden und weiterentwickeln.

 

Für alle, die sich jetzt wundern – “wer ist dieses süße Pony?” Ich durfte mir Maja als Model ausleihen, da ich momentan noch keinen eigenen Kappzaum habe. Sie ist eine 3 Jährige noch rohe Tinkerstute und wird auch am Kappzaum gearbeitet und man sieht schon nach einer Woche “intensiveren” Training, wie sie sich stetig verbessert. Wenn es euch interessiert, kann ich vielleicht bei Bedarf noch mal gezielt über sie und das Kappzaumtraining berichten 😁

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Tinkerstute Maja (3 Jahre) trägt einen Kappzaum der Firma Sabro

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ohne Catino gehts natürlich nicht ganz

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