Was ist eigentlich Erfolg? Ist es das Gewinnen, das Weiterkommen oder einfach nur die Freude am Hobby?
Damit beschäftigen wir uns heute. Erfolg wird wie folgt definiert:

“ Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele.Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche Ziele wie zum Beispiel Einkommen oder um emotionale Ziele wie zum Beispiel Anerkennung handeln. Zur Umsetzung von Zielen in Ergebnisse bedarf es der Umsetzungskompetenz. “ – Wikipedia

Für manche Menschen ist es Erfolg Turniere zu gewinnen, immer der Beste zu sein. Das ist auch alles schön und gut – wenn sich das im Rahmen hält. Manche übertreiben es dann und die Pferde werden zu Sportgeräten. Sie sind dann nicht mehr der Freund, sondern das Mittel zum Erfolg.  Nur um das kurz klarzustellen, es geht hier nicht um Turnierreiter, die jedes Wochenende aufs Turnier gehen – sondern um die Ausnahmen, die man dort manchmal sieht und die ihre Pferde nur wie Sportgeräte sehen: „Wenn’s nicht mehr klappt, kommt ein neues her.“ Diesen Pferden geht es bestimmt nicht schlecht bei den Menschen. Ich habe nichts gegen Turnierreiter oder höher ambitionierte Reiter oder Reiter die im Kader sind – wären sie nicht gut, würden sie dort nicht sein. Das kann man auch von zwei Seiten betrachten, aber kaufen wir unsere Pferde nicht um einen treuen Panter an unserer Seite zu haben? Um mit ihnen Spaß zu haben? Erfolg ist für mich täglich die Fortschritte zu sehen, die mein Pferd macht, die ich mache. Es ist normal, dass man auch mal einen schlechten Tag hat und das man auch mal an dem Erfolg zweifelt, aber wäre es nicht langweilig, wenn alle Dinge sofort klappen? Es sind die kleinen Dinge im Reitsport, die ihn zu dem machen, was er ist. Die kleinen Fortschritte, wenn man sieht das das üben sich auszahlt und wenn man merkt,dass Pferd und Reiter zusammen arbeiten – und nicht gegeneinander.
Wie schon in der Definition gesagt, braucht man um Erfolge zu haben die Ziele und eine Umsetzungskompetenz und vor allem eins : den Gedanken, alles schaffen zu können – jedoch so das es fair ist. Den Gedanken alles schaffen zu können, Pferd und Reiter als Team – nicht als Einzelkämpfer

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