Hallo meine Lieben,

heute möchte ich gerne etwas über “mich” berichten. Der Beitrag hat nichts mit Catino zu tun, sondern mit einer Entscheidung, die mein Leben ab 1.9 ändern wird. Ich habe mein Studium nach 2 Semestern beendet – wie es mir dabei ging und was ich jetzt mache, möchte ich in diesem Beitrag erklären.

Herbst/Wintersemester 2015/16 – “Herzlichen Glückwunsch, Sie wurden für das Fach: Wirtschaftspädagogik (Bachelor) angenommen! ”  – Der Brief, auf den ich so lange gewartet hatte. Ich studiere an der Uni Mannheim Wirtschaftspädagogik – man klingt das gut!  Ich kann daheim wohnen bleiben, laufe 10 Minuten an die Uni; was besseres gibt es doch nicht. Ja, das waren meine ersten Gedanken. Leider ist ein Studium nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Wirtschaftspädagogik, was kann man damit eigentlich machen und wie verläuft so ein Studium? Ich kann Lehrerin werden, mit Menschen arbeiten. Leider habe ich schon nach 1 Semester festgestellt, dass das Studieren so garnicht meins ist. Viel zu viel Theorie, keine Kreativität und keine Praxiserfahrungen. Irgendwie komisch der Gedanke, am Anfang war ich doch so glücklich. Lang behielt ich diese Gedanken in meinem Kopf, ich wollte mich nicht enttäuschen und auch nicht meine Eltern, die hatten sich ja auch tierisch gefreut. Das Studium verlief einfach nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Kopf hoch, weiter machen! Naja, mehr reinknien, dann schaffst du das auch! Leider habe ich mich damit selbst belogen und wurde immer “trauriger”.

Und dann?! Dann entschied ich mich, das Studium nach 2 Semestern zu beenden. Besser man bemerkt es früher und kann dann umswitchen. Im April habe ich dann meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben – ich mache jetzt eine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print in einem Verlag in meiner Region. Eine Ausbildung, in der ich viel Praxiserfahrung habe und das mache was mir liegt. Ich führe selbst ein sehr medienhaltiges Leben, habe Erfahrung mit Medien und teile mein Leben auf dem Blog mit euch. Ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt das Richtige für mich gefunden habe und freue mich. Ich bin schon unheimlich gespannt und freue mich sehr auf meine Ausbildung. Ein neuer Lebensabschnitt!

Sinn dieses Textes ist nicht nur euch meine Geschichte zu erzählen, sondern auch zu zeigen, dass es überhaupt nicht schlimm ist, ein Studium abzubrechen und von vorne anzufangen. Geht euren Weg! Viele, die mit mir Abitur gemacht haben waren ein Jahr weg, ich habe in der Zeit 2 Semester studiert. Es ist nicht peinlich oder sonstige ein Studium zu beenden. Wenn man merkt, dass man sich garnicht mehr wohl fühlt und sich dann eine Alternative sucht, dann ist es völlig in Ordnung. Mir fiel es auch schwer, das einzusehen, allerdings ist es jetzt eben so und ich bin froh, die Erfahrung gemacht zu haben. Ich bin einfach nicht der Typ für ein Studium und mache deshalb lieber eine Ausbildung für einen Beruf, der mich interessiert und mich glücklich macht. Nur weil man studiert hat heißt das nicht, dass man ein besserer oder intelligenterer Mensch ist.

Habt Mut ihr selbst zu sein und steht zu euch selbst und zu euren Stärken und Schwächen !

 

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