Die Tage werden kürzer und die Termperaturen werden knackiger: der Winter steht vor der Tür. Bedeutet für uns, dass wir in die Winterarbeit starten. Ich habe mir ein paar Ziele für unsere Arbeit im Winter genommen.
Scheren
Erst einmal musste Catino zivilisiert werden. Der sah vor kurzem nämlich noch aus wie ein kleines Plüschmonster. Der Pelz musste ab, damit wir im Winter ordentlich arbeiten können.
Sitz & Einwirkung
Der Sitz des Reiters ist essentiell für die Reiterei. Egal wie gut oder schlecht das Pferd ist, mit dem richtigen Sitz klappt alles besser. Deshalb habe ich mir vorgenommen, wieder mehr für „mich“ zu machen und mich wieder vermehrt auf meinen Sitz zu konzentrieren. Erste Maßnahme dafür ist Sitzschulung. Man sollte sich dafür nie zu schade sein und vor allem tut man nicht nur sich damit einen gefallen, sondern auch dem Pferd.
Muskelaufbau
Auch ein Thema im Winter ist Muskelaufbau. Catino sieht momentan nicht schlecht aus, er wird immer runder und das ist auch gut so, aber ein bisschen mehr darf er natürlich haben. Das möchte ich mit Stangenarbeit und co. fördern. Catino soll im Winter auch wieder Reiskeimöl dazu gefüttert bekommen.
Abwechslung im Training
Absolut wichtig im Winter ist abwechslungsreiches Training. Gerade bei Pferden wie Catino ist das der Schlüssel zum Erfolg. Er ist im Winter immer ein bisschen mehr an als sonst. Unkontrollierbar oder Gefährlich wird er nie, aber er ist schon deutlich wacher als im Sommer. Deswegen muss man ihn im Winter gut beschäftigen. Plan ist es, einen ausgewogenen Trainingsplan zu kreieren: Reiten, Longieren, Freispringen und Cavalettiarbeit sollten dabei eine wichtige Rolle spielen. Aber genauso gehört die Bodenarbeit dazu. Oftmals verbinde ich die mit der normalen Trainingseinheit. Ein bisschen spanischer Schritt zum Lösen und Lockern der Schulter schadet vor und nach einer Einheit nicht.
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