Hallo meine Lieben,
nun kommt etwas auf meinem Blog, was ich so zuvor noch nie gemacht habe: eine Buchrezension. Ich wurde von dem Andreas Reiffer Verlag angeschrieben, ob ich nicht mal Lust hätte, das Buch von Wiebke Saathoff “Stallgeflüster” zu lesen und meine ehrliche Meinung dazu abzugeben. ps: Ihr könnt auf Instagram und auf Facebook jeweils ein Exemplar gewinnen – also schaut vorbei! 

Erst mal ein paar Fakten zu dem Buch: Wiebke Saathoff: Stallgeflüster, August 2017, Broschur 12,5 x 20 cm, 160 S. mit zahlreichen Zeichnungen von Rainer Schmidt, ISBN 978-3-945715-72-7, Preis:9,90€

Bestellbar unter: http://www.verlag-reiffer.de/produkt/stallgefluester/

 

Stallgeflüster

Die Wahrheit über Pferde und ihre Menschen

Sonnenuntergang. Meerestoben. Ein edles Ross im gestreckten Galopp. Und Sie verschmelzen mit diesem stolzen Tier, spüren das Kitzeln der wehenden Mähne auf dem Oberarm, das Salzwasser auf der Zunge und das Gefühl unendlicher Freiheit. Der große Traum eines jeden Pferdefreundes.

Dabei ging es zwischen Zwei- und Vierbeinern nicht immer so harmonisch zu. Kleine Steinzeitmädchen wollten die Rösser lieber verspeisen, als die Steinzeithöhle mit Wendytapeten zu schmücken, später wurden Pferde ausschließlich als Arbeitstiere und Sportgeräte gehalten.

Was ist so faszinierend an diesen felligen Veganern? Muss ich eifersüchtig sein, wenn meine Freundin von dem neuen Stallboy redet? Ist Reiten wirklich Sport? Was bedeutet es, wenn jemand einen »Kleinen Weideunfall« zu verkaufen hat? Wie funktioniert eine Pferdeklappe? Was kostet der Samen des teuersten Pferdes der Welt? Warum nannte Pizarro sein neues Rennpferd »Klassenerhalt«? Wie entsteht ein Zesel? Wieso suchen einige Pferdebesitzer einen Stall mit einem Pferdekarussel? Was sind Emscherbrücher Dickköppe?

Die Beziehung zwischen Pferden und Menschen bewegt sich heute zwischen Romantik und Wirtschaftlichkeit, zwischen Leidenschaft und Alltag, zwischen Glitzerstirnriemen und Misthaufen.

Mein Pferd hat keine Seite, es hat ja auch kein Internet!, Westernreiter vs. Englischreiter, Dressurreiter vs. Springreiter, Pferdekauf, Stallsuche und die Probleme mit Hengsten werden unter anderem dargestellt. Aber Saathoff bringt es immer wieder humorvoll auf den Punkt. Sie stellt unsere Ponyhofwelt da wie sie ist: Es ist eben nicht nur der schöne Ponyhof, sondern auch manchmal ein grausamer Ort, an dem Dinge passieren, die auch nicht wirklich immer “pro Pferd” sind.

Ich selbst schreibe gerne über Pferde, den Reitsport und die Auswirkung auf Menschen in der “Außenwelt”. Saathoff bringt mit ihrem Buch wirklich jeden Punkt mit ein, den ein “Außenweltler” über uns Reiter wissen sollte – wie sagt man so schön “Die Reiter sind ein komisches Volk!” Besonders begeistert hat mich diese humorvolle und Leichtigkeit in den Texten. Ich finde es immer schön, wenn man doch etwas mehr zwischen den Zeilen lesen kann, denn genauso ist es eben auch im Reitsport. Ich kann jedem Reiter, der gerne mal etwas zu lachen hat und vor allem zum Lesen dieses Buch empfehlen – es ist ein absoluter Muss für jeden Reiter, der gerne mehr über sich und sein Volk herausfinden möchte. Ich habe mich oft dabei erwischt, mich selbst in den Zeilen wieder zu erkennen.

Ebenfalls möchte ich mich bei dem Andreas Reiffer Verlag bedanken und auch bei der Autorin Wiebke Saathoff!

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