Hallo ihr Lieben,
heute gibt es einen Rückblick auf den Monat Januar. Vieles habe ich euch schon auf der Facebook gepostet auf der Catino Seite, aber trotzdem finde ich es schön auch einige Momente in einem Post festzuhalten und ich habe mir auch überlegt seine Fortschritte hiermit festzuhalten. So könnt ihr auch mit verfolgen wie er sich entwickelt und was seine Stärken und Schwachpunkte in dem Monat waren.

Der Monat Januar begann eigentlich unveränderlich. Der kleine ist im Moment einfach etwas “drauf” und fordert es geritten zu werden und zwar ordentlich. Er hat richtig lust mitzuarbeiten und will auch dazu lernen und gefördert werden. Liegt wohl am Winter aber das macht mir nichts aus, da er momentan so viel spaß macht wie fast noch nie. Er bekommt jedoch auch trotzdem Pausen und entspannte Tage, an denen er einfach etwas am Stallhalfter longiert wird und somit auch locker flockig laufen kann. Am 6. Januar war dann ein sehr aufregender und spannender Tag für uns. In unserem Stall waren ein paar Studenten die ein Pferd für ein Filmprojekt brauchten. Es war vorgesehen das ein echt schöner Friese als Pferd genommen wird, allerdings wurde ihm das dann nach 2 Stunden Greenscreen und ruhig stehen etwas zu viel, was man natürlich auch verstehen kann, deswegen ist mein kleiner dann eingesprungen und hat seine “Arbeit” tapfer gemacht. Er war wirklich lieb und auch als die Darstellerin auf ihm saß war er immer noch sehr lieb und gelassen und das im Gelände. Ich bin immer noch total gespannt auf die ganzen Fotos und vor allem den Film wie dann am Ende alles aussehen wird. Es ging danach wie immer weiter und es wurde auch mit ihm relativ gleichmäßig gearbeitet. Auch die Doppellonge kam mal wieder zum Einsatz, was wirklich wieder Wirkung brachte. Im Januar sind wir relativ viel geritten und haben wenig longiert, was auch mal sehr angenehm war, da ich bis Mitte Januar auch noch recht viel Zeit hatte. Der kleine steht jetzt seit ca. 2 Monaten unter beritt und macht sich prächtig. Wir sehen schon große Veränderungen und es wird immer besser in Sachen reagieren auf das Bein. Jetzt wo alles so gut lief musste es natürlich passieren, dass der kleine am 16. Januar eine Bronchitis bekam. Das hieß für uns beide Schonprogramm und viel schritt reiten und auch zwischen dem reiten lange Pausen einlegen und natürlich bekam er Venti Plus. Der kleine nahm die Medikamente gut auf und war nach 2 Tagen schon wieder viel munterer. Auch das gelassene Programm am langen Zügel vorwärts abwärts fand er wohl sehr gut tuend. Nach einer Woche ging es ihm schon viel besser, sodass er jetzt wieder ins Training mit aufgenommen wurde. Dann war am letzen Samstag (24.1.) unsere Sattlerin Heike da, um den Sattel zu überprüfen und umzuändern. Sie war ganz begeistert wie sein Rücken sich entwickelt hat und was für eine Muskulatur er wieder aufgebaut hatte. Deshalb wurde auch der Sattel umgeändert. Der kleine fängt langsam an sich total gut vorwärts/abwärts zu dehnen und es macht mir unheimlich viel Spaß zu merken,dass er die Trainingsmethoden toll aufnimmt und Spaß daran hat zu arbeiten. Auch mit Cavalettis haben wir jetzt angefangen und das werden wir versuchen mindestens 2-3 mal im Monat einzuhalten, wie es eben von der Zeit passt. Er wird insgesamt viel Entspannter und auch tragender und lockerer beim Reiten und es wird langsam echt wirklich wieder ein Pferd das richtig spaß macht, aber das zeigt mir auch immer, dass es keine Gründe gibt alles hinzuschmeißen und aufzugeben, sondern auch in den Zeiten wo es nicht klappt weiter zu machen und zu kämpfen.
Insgesamt war der Januar ein Monat der sehr guter und erfolgreicher Monat bis auf seine Bronchitis aber das kann ja auch passieren und jetzt ist er ja wieder gesund. Ich hoffe der Februar wird genauso erfolgreich und vielleicht auch etwas besser!

Zu mir kann man diesen Monat sagen, das es langsam knapp wird mit der Zeit. Die Vorbereitungen für mein Abitur im März laufen auf Hochdruck aber ich werde es überleben und hoffentlich auch so gut wie möglich bestehen. Das Pferd und der Stall sind der perfekte Ausgleich zum Schulstress und Lernstress – auch der einzige Ort an dem ich noch wirklich entspannen kann.

 

 

 

 

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