Hallo meine Lieben,
heute kommt mal wieder ein neuer Bericht zu einem sehr besonderen Thema, das mir wirklich am Herzen liegt und zwar unser 5. Jahrestag.

Catino ist heute schon 5 Jahre bei mir und die Zeit ging wahnsinnig schnell vorbei. Es war aber auch eine wahnsinnig schöne Zeit aber auch eine Zeit mit vielen tränen. Catino war schon immer ein besonderes Pferd, ich weiß nicht warum aber seit dem ersten Tag geht er mir nicht mehr aus dem Kopf und ich bin unheimlich froh dieses eine Pferd meins nennen zu können. Wie ich ihn kennengelernt habe, verlinke ich euch unten die Kennenlerngeschichte. Schon am Anfang schien nicht alles so perfekt. Ich konnte ihn kaum aussitzen, er war nicht wirklich ausgebildet und ich auch noch ziemlich jung, aber ich wusste wir konnten das zusammen schaffen und ich bin heute immer noch der Überzeugung, das es gut war um ihn zu kämpfen. Er ist ein Pferd, das geritten werden will. Halbherzig gibt es bei ihm nicht. Er will arbeiten und gearbeitet werden, wenn nicht wird er sehr unruhig und denkt sich quatsch aus. Mit der Zeit wurden wir immer mehr zu einem Team und ich hab gemerkt, dass wir uns immer aufeinander verlassen können, so wie es bei einem Freund seien soll. Er hat mir immer wieder Mut gemacht nicht aufzugeben und wir haben immer versucht uns gegenseitig so gut wie möglich zu verstehen. Klar, es gab auch Situationen in denen ich dachte – „scheiße, was soll ich jetzt machen?“ Aber immer in diesen Situationen hat er mir gezeigt das wir ein Team sind und alles schaffen können was wir wollen. Auch heute gibt es noch Dinge, woran wir scheitern, aber diese Dinge werden sich auch noch klären. Das letzte Jahr war für uns beide das lehrreichste und somit auch erfolgreichste Jahr was wir hatten. Wir haben in dem letzen Jahr schon so viel erreicht und auch das was wir erreicht haben, sind wirklich Meilensteine in unseren Jahren. Wir lernten uns besser zu verstehen und ich vor allem mich gegen seine Dickköpfigkeit durchzusetzen. Er ist ein Pferd, dass sehr stark seien kann und wenn er kein bock hat, dann hat er kein bock. So wie ich eigentlich. Ich hätte auch zu meinen Eltern sagen können „das Pferd ist zu schwer, ich will eins das alles macht was ich will und das schon mehr kann“ aber das wollte ich auch nicht.
In den 5 Jahren bin ich von ihm insgesamt drei mal gefallen, zwei mal allein dieses Jahr. Aber es war nie Absicht von ihm sondern immer Missverständnis oder ein Fehler meinerseits. Ich könnte es ihm nie übel nehmen, denn er macht nichts aus Absicht. Er ist kein Pferd das bockt wenn ihm was nicht passt oder gar bösartig ist.Ich wollte ein Pferd, das wie ein Partner ist. Und es gibt eben in einer „Beziehung“ nicht nur gute sondern auch schlechte Zeiten. Deswegen finde ich es wichtig nie aufzugeben und auch immer weiter zu machen, egal wie schwer es ist. Und dieses „Traumpferd“ habe ich in dem kleinen Quatschkopf gefunden und ich bin einfach unglaublich froh die Möglichkeit erhalten zu haben den kleinen als mein eigenes Pferd bezeichnen zu können. Ich freue mich auf viele weitere Jahre mit meinem kleinen Schatz und hoffe, dass er mir noch sehr lange erhalten bleibt.

 

 

 

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